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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Marine Le Pen kandidiert bei Präsidentschaftswahl 2027

Paris - Ungeachtet ihrer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe hält die Rechtspopulistin Marine Le Pen an ihrer Kandidatur für das höchste Staatsamt in Frankreich fest. "Ich bin Kandidatin für die Präsidentschaftswahl", sagte sie dem Sender TF1. "Ich werde meine Meinung nicht ändern." Sie wolle "bis zum Ende gehen". Ein Berufungsgericht hatte Le Pen Dienstagnachmittag wegen Veruntreuung von EU-Geldern u. a. zu einem Jahr Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel verurteilt.

ÖVP-Generalsekretär Marchetti tritt zurück

Wien - ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti nimmt seinen Hut. Das hat die Volkspartei am Dienstagabend per Aussendung mitgeteilt. Mit Ende Juli lege Marchetti seine Funktion als Generalsekretär der Partei zurück, hieß es. Nachfolger gibt es noch keinen, darüber soll zeitnah informiert werden. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt der einstige Kurz-Vertraute Markus Gstöttner. Der Generalsekretär war zuletzt innerparteilich zunehmend unter Druck geraten.

RH-Prüfungen sehen Gebaren der Wirtschaftskammern kritisch

Wien - Der Rechnungshof hat die Bundes-Wirtschaftskammer und Länder-Wirtschaftskammern in Salzburg, Wien, Oberösterreich und der Steiermark geprüft. Reform-Notwendigkeiten in den Unternehmerkammern werden darin untermauert. Der RH kommt zu kritischen Schlüssen rund um Intransparenz und Nicht-Vergleichbarkeit von Rücklagen und Bilanzen. Bezüge von Funktionären und Spitzenpersonal waren ebenso Thema und werden von der Kammer bis Herbst geregelt. Auch Reformen will die WKÖ umsetzen.

Argentinien nach 0:2 gegen Ägypten noch mit 3:2 weiter

Atlanta - Mit einer dramatischen Wende hat Titelverteidiger Argentinien im Achtelfinale der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko das Aus abgewendet. Gegen Ägypten nach fast 80 Minuten noch 0:2 in Rückstand liegend, drehten Lionel Messi und Co. die Partie in Atlanta innerhalb einer Viertelstunde und setzten sich noch in der regulären Spielzeit mit 3:2 (0:1) durch. Nächster Gegner ist am Sonntag (3.00 Uhr MESZ) der Sieger des Duells Schweiz - Kolumbien (22.00 Uhr).

Kämpfe an den verschiedenen Fronten der Ukraine dauern an

Kiew (Kyjiw) - Die Kämpfe entlang der Fronten im Südosten der Ukraine dauern in unverminderter Heftigkeit an. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte sprach in seinem abendlichen Lagebericht von insgesamt 219 bewaffneten Zusammenstößen an verschiedenen Frontabschnitten. Schwerpunkt der Kämpfe lag bei Pokrowsk im Industrierevier Donbass, wo die russischen Streitkräfte nach Darstellung der Generalität in Kiew über 40 Angriffe gegen ukrainische Stellungen führten.

Khamenei-Leichnam im irakischen Najaf eingetroffen

Najaf/Mashhad - Im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer des Iran ist der Leichnam von Ayatollah Ali Khamenei im Irak eingetroffen. Das irakische Staatsfernsehen übertrug am Dienstag die Ankunft des Flugzeugs, das Khameneis Sarg zum Flughafen Najaf brachte. Dort war kurz zuvor bereits Irans Präsident Masoud Pezeshkian eingetroffen, um an den Trauerfeierlichkeiten im Irak teilzunehmen. Die irakische Regierung erklärte Mittwoch zum Feiertag.

USA widerrufen Lizenz für iranische Ölexporte

Washington - Die USA haben als Reaktion auf Attacken auf Öltanker in der Straße von Hormuz am Dienstag eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf von iranischem Öl widerrufen. Die Ölpreise zogen daraufhin deutlich an, die Nordseesorte Brent und die US-Sorte WTI verteuerten sich nachbörslich um jeweils mehr als drei Prozent. Ein US-Regierungsvertreter bezeichnete das Vorgehen des Irans als völlig inakzeptabel und warnte vor Konsequenzen. Eine Stellungnahme aus Teheran lag zunächst nicht vor.

Nationalrat beschloss Maßnahmen gegen "Greenwashing"

Wien - Der Nationalrat hat Maßnahmen gegen "Greenwashing" beschlossen. Durch die Novelle des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb sollen Versprechen wie "umweltfreundlich" auf der Verpackung von Produkten begründet werden müssen. Auch können Nachhaltigkeitssiegel künftig nur verwendet werden, wenn sie von staatlichen Stellen stammen oder auf einem entsprechenden Zertifizierungssystem beruhen. Nur die Grünen sprachen sich dagegen aus - wegen einer für sie zu langen Übergangsfrist.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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