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U-Boot-Auftrag - zufriedene Mienen in Berlin und Schwerin

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat die Entscheidung der kanadischen Regierung begrüßt, den Auftrag für zwölf U-Boote an den Kieler Marineschiffbauer TKMS zu vergeben hat. Das sei "ein wirklicher Erfolg", sagte er in Berlin. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) sprach von einem "sensationell wichtigen Auftrag". Beide Bundesminister nahmen an einer auswärtigen Kabinettssitzung von Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung in Berlin teil.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) betonte: "Das ist eine ganz wichtige Entscheidung für die maritime Industrie in ganz Deutschland, insbesondere für den Standort in Schleswig-Holstein und bei uns in Wismar." Jetzt zeige sich, wie wichtig es gewesen sei, die hoch qualifizierten Beschäftigten in der Krise über eine Transfergesellschaft zu halten. "Die maritime Industrie in unserem Land hat eine Zukunft und damit hat die maritime Industrie auch eine Zukunft für ganz Deutschland", sagte Schwesig.

TKMS will die U-Boote am Stammsitz in Kiel und in seiner zweiten Werft in Wismar bauen. Dort will das Unternehmen bis zu 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Das Unternehmen setzte sich bei dem milliardenschweren Auftrag gegen einen Konkurrenten aus Südkorea durch.

Bundesfinanzminister Klingbeil wertete die Entscheidung der kanadischen Regierung als "Signal für den Standort Deutschland". Sie gehe aber weit über den ökonomischen Deal hinaus und setze auch das politische Signal, dass Deutschland neue Partner an seiner Seite habe. "Kanada ist sowieso ein Partner, den wir viel enger an uns binden sollten", sagte der SPD-Co-Vorsitzende./sk/DP/mis

 ISIN  DE0007500001  DE000TKMS001

AXC0186 2026-07-07/14:25

Relevante Links: ThyssenKrupp AG, TKMS AG & Co KGaA

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