APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Tod nach Prügelattacke in Wiener Park - Verdächtiger gefasst
Wien - Nach einer tödlichen Prügelattacke auf einen Mann in einem Park in Wien-Donaustadt am 28. Juni ist ein 21-Jähriger festgenommen worden. Durch Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien konnte der mutmaßliche Haupttäter ausgeforscht werden, hieß es am Montag in einer Aussendung der Polizei. Der Österreicher wurde mit Unterstützung der Sondereinheit WEGA im Zuge eines geplanten Zugriffs in seiner Wohnung in Wien-Donaustadt festgenommen. Er wurde in eine Justizanstalt gebracht.
Kommission zeigt systemische Mängel im Strafvollzug auf
Wien - Eine von Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) nach dem Tod eines Häftlings der Justizanstalt (JA) Hirtenberg eingesetzte Untersuchungskommission hat systemische Mängel im Umgang mit psychisch beeinträchtigten Personen im Strafvollzug nachgewiesen. Es gebe "erheblichen Reformbedarf", sagte Wolfgang Gratz, der Leiter der Kommission, am Montag bei der Präsentation des 180 Seiten umfassenden Untersuchungsberichts. Die Haftbedingungen bedürften "einer markanten Verbesserung."
Belgien beruft gegen FIFA-Entscheidung im Fall Balogun
Seattle - Laut einem Bericht von "The Athletic" hat Belgien formell Berufung gegen die Entscheidung des Fußball-Weltverbandes eingelegt, dass US-Stürmer Folarin Balogun im WM-Achtelfinale am Dienstag in Seattle (02.00/MESZ) doch spielberechtigt ist. Das Portal und die Nachrichtenagentur AP hatten am Sonntag übereinstimmend berichtet, US-Präsident Donald Trump habe bei FIFA-Chef Gianni Infantino angerufen und interveniert, Baloguns Rot-Sperre aufzuheben. Was dann erfolgte.
Verlängerung der strategischen Gasreserve beschlossen
Wien - Die strategische Gasreserve, die von der Regierung 2022 angelegt wurde, wird um zwei weitere Jahre verlängert. Die entsprechende Verordnung erreichte am Montag im Hauptausschuss des Nationalrats die notwendige Zweidrittelmehrheit, sowohl die Grünen als auch die FPÖ stimmten dem Regierungsvorhaben zu. Die Gasreserve umfasst 20 Terawattstunden (TWh) und läuft damit bis zum 1. April 2029 weiter. Für die Maßnahme sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Mio. Euro eingeplant.
Christliche Gemeinden im Libanon widersprechen Netanyahu
Beirut - Im Südlibanon haben christliche Grenzgemeinden Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zurückgewiesen, wonach örtliche christliche Vertreter um eine "Annexion" ihrer Dörfer durch Israel gebeten hätten. Netanyahu hatte dem US-Sender Fox News am Sonntag gesagt, "einige christliche Dörfer im Libanon haben tatsächlich darum gebeten, von Israel annektiert zu werden." Sie wollten sich vor der pro-iranischen Hisbollah-Miliz schützen, so Netanyahu.
Mehr als 500 Ebola-Tote in der DR Kongo
Kinshasa/Bunia/Kampala - In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 500 Menschen nachweislich an Ebola gestorben. Das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes teilte am Montag mit, die Zahl der bestätigten Fälle betrage 1.561, darunter 506 Todesfälle. Derzeit würden 628 Patientinnen und Patienten in Kliniken und Isolationszentren behandelt, 253 gelten als genesen.
Tote bei neuen massiven russischen Luftangriffen
Kiew (Kyjiw) - In der Ukraine sind am frühen Montag bei russischen Angriffen mindestens elf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Zahlreiche Wohngebäude seien schwer beschädigt worden. Der Angriff erfolgte kurz vor einem ab Dienstag geplanten NATO-Gipfel in der Türkei. US-Präsident Donald Trump will dort mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammenkommen, um einen neuen Anlauf zu nehmen, den im Februar 2022 mit der russischen Invasion begonnenen Krieg zu beenden.
Wiener Folter-Prozess geht nach 13 Verhandlungstagen zu Ende
Wien/Raqqa (Al-Raqqa) - Nach 13 Verhandlungstagen geht am Montag am Wiener Landesgericht ein auch im Ausland viel beachteter Prozess gegen zwei frühere Vertreter des Regimes des 2024 gestürzten syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu Ende. Seit Anfang Juni mussten sich der Ex-Leiter der Abteilung 335 des syrischen Geheimdienstes und der frühere Leiter der Kriminalpolizei in Raqqa wegen Folter und weiteren schweren Straftaten an insgesamt 21 Zivilisten vor einem Schöffensenat verantworten.
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red