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US-Börsen - Kursverluste vor den Osterfeiertagen
Die US-Börsen haben am letzten Handelstag vor den Osterfeiertagen tiefer geschlossen. Der Abwurf der stärksten nicht-nuklearen Bombe des US-Militärs hat für Unsicherheit am Markt gesorgt.
Der Dow Jones verlor am Donnerstag 0,67 Prozent auf 20.453,25 Einheiten. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,68 Prozent auf 2.328,95 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite gab um 0,53 Prozent auf 5.805,15 Zähler nach.
Besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten hatten der Wall Street im Frühhandel noch Auftrieb verliehen und die etwas schwächer gestarteten New Yorker Aktienindizes ins Plus drehen lassen. Das von der Universität Michigan erhobene Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg auf 98,0 Punkte, nach 96,9 Zählern im Vormonat. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 96,5 gerechnet.
Nachdem jedoch bekannt wurde, dass das US-Militär in Afghanistan erstmals seine stärkste nicht-nukleare Bombe in einem Kampfeinsatz gezündet hatte, rutschten die US-Börsen wieder ins Minus. Die Bombe mit der Bezeichnung GBU-4 wurde in der ost-afghanischen Provinz Nangarhar aufgeworfen. Ziel des Angriffs waren Höhlenverstecke von Kämpfern des Islamischen Staates (IS).
Auf Unternehmensseite rückten die Großbanken JPMorgan, Wells Fargo und Citigroup mit Zahlenvorlagen in dem Mittelpunkt. JPMorgan hat den Gewinn im ersten Quartal überraschend kräftig gesteigert. Das Nettoergebnis legte um rund 17 Prozent auf 6,45 Mrd. Dollar zu und übertraf damit die Markterwartungen. Die Einnahmen stiegen um sechs Prozent auf 25,6 Mrd. Dollar. Überzeugt worden dürften die Anleger von der Quartalsbilanz jedoch nicht sein: Mit einem Minus von 1,17 Prozent gehörte die JPMorgan-Aktien im Dow Jones zu den schwächeren Werten.
Für die Titel von Wells Fargo ging es im S&P-500 noch deutlicher abwärts. Sie beendeten den Handelstag um 3,33 Prozent schwächer. Well Frago hat im ersten Quartal unter dem Strich 5,06 Mrd. Dollar erwirtschaftet was leicht unter dem Vorjahreswert lag. Vor allem das Hypotheken-Geschäft entwickelte sich schwach.
Aus dem Trio hielten sich somit die Citigroup-Aktien noch am besten. Sie verloren im Einklang mit dem Gesamtmarkt 0,80 Prozent. Bei der Citigroup legte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf unterm Strich 4,1 Mrd. Dollar zu. Analysten hatten weniger erwartet.
Im Dow Jones fast alle Werte im roten Bereich. Mit Visa (plus 0,21 Prozent) und Walt Disney (plus 0,14 Prozent) beendeten nur zwei Titel den Handelstag im grünen Bereich. Deutlich schwächer als der Gesamtmarkt notierten die beiden Ölwerte Chevron (minus 2,63 Prozent) und Exxon Mobil (minus 1,54 Prozent).
(Forts.) dkm
ISIN US78378X1072 US6311011026 US2605661048
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